Frau von der Leyen sagt, dass die Arbeitslosenzahlen gefälscht sind sei "Schmarrn" und man sehe daran, wie solche Berichte vom ARD-Morgenmagazin über die geschönten Arbeitslosenzahlen "verzerren" und "einfach dummes Zeug seien". Und dann gibt Zensursula den Jounalisten noch den Rat auf den Weg, dass sie das hätten besser recherchieren sollen - allerdings haben die Journalisten ihre Hausaufgaben gemacht, ganz im Gegensatz zu Frau von der Leyen und der CDU.

...und dann versucht sie zu argumentrieren, dass sich seit dem Jahre 2004 die Definition der Arbeitslosigkeit nicht verändert hätte... - was ist das denn bitteschön für ein haltloses und unqualifiziertes Argument?

Wenn die Arbeitslosenstatistik bereits seit dem Jahre 2004 manipuliert und somit letztlich gefälscht wird, um die Arbeitslosenquote über sechs Jahre künstlich nach unten zu schönen, dann ist es schon schlimm genug, dass diese Misere bislang noch nicht von den regierenden Parteien entsprechend abgestellt wurde, stattdessen bemüht man nun die Dauer des Misstandes auch noch als Argument? Das ist völlig abstrus und einer Ministerin für Arbeit und Soziales, welche aus Leistungen der Steuerzahler im wahrsten Sinne der Wortes "ausgehalten" wird, nicht angemessen...

Es ist wirklich eine absolut dreiste und bodenlose Frechheit, was sich Frau von der Leyen sich hier rausnimmt. Im Grunde reicht ein einziges Wort, um diese Sachlage der in diesem Zusammenhang politisch agierenden Personen adäquat zu beschreiben: "Lügenpack!"

ARD, Panorama (2009) - Geschönte Statistik: Wie die Regierung die Arbeitslosenzahl herunterrechnet... 

Rudolf Dreßler, bereits im Jahre 2008 zu den gefälschten Arbeitslosenzahlen: