Löhne Gehälter
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Mecklenburg-Vorpommern - Das Armenhaus Deutschlands
@ 21.09.2012 – 15:52:47
Die von der damaligen rot-grünen Regierung unter Kanzler Schröder eingeleitete Umverteilung von Vermögen über das Steuersystem zeigt seine Wirkung, auch weil es von der Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP nahtlos weiter fortgeführt wird - die Reichen in Deutschland werden noch reicher, die Armen immer ärmer und die einst gesunde Mittelschicht dünnt leider aus.
Das Armenhaus Deutschlands liegt seit Jahren in Mecklenburg-Vorpommern. Die Politik wehrt sich bereits seit Jahren gegen einen staatlich festgesetzen flächendeckenden Mindestlohn und die Dumpinglöhne in Gastronomie und der Tourismusbranche reichen in aller Regel nicht zum Leben aus, so dass dort auch zeitweise zumindest wieder der Staat einspringen muss und das bedeutet, wir alle bezahlen für korrupte Politiker, die mit der Lobby der Arbeitgeberverbände im Bett liegen.
Die Arbeitgeber verhindern über ihre professionelle Lobby erfolgreich einen flächendeckenden Mindestlohn, sparen somit Personalkosten, sind damit wettbewerbsfähiger, drehen damit die Lohnspirale insgesamt nach unten, weil andere im Wettbewerb stehende Unternehmer nachziehen und ebenfalls die Löhne drücken, um ihrerseits den Wettbewerb am Markt zu überstehen und wir Bürger, also die Allgemeinheit, muss dann über die Steuern die Sozialleistungen finanzieren, die der zu gering bezahlte Arbeitnehmer in beispielsweise Mecklenburg-Vorpommern sich zum Überleben vom Staat alimentieren lassen muss. Und da haben wir es wieder, das Prinzip Gewinne zu privatisieren und Verluste oder Kosten zu sozialisieren...
Es braucht ein bedingungsloses Grundeinkommen, finanziert zum einen durch den Wegfall aller übrigen heute gängigen Sozialleistungen und des Elterngeldes, sowie des enormen bürokratischen Aufwands, der dafür heute noch nötig ist und zum anderen durch die Finanzierung über eine geringe Börsenumsatzsteuer von weniger als 1 Prozent, je nach dem ob das Grundeinkommen sich auf 1.000,- Euro oder bis zu 1.500,- Euro pro Person pro Monat belaufen soll. Und mit einem Grundeinkommen wäre die Debatte um einen flächendeckenden Mindestlohn sowieso obsolet, denn das Grundeinkommen stellt bereits einen Mindestlohn dar.
Weil man gesellschaftlich diesen Paradigmenwechsel hin zum Grundeinkommen noch nicht ganz beschritten hat und ein Grundeinkommen derzeit gesellschaftlich noch nicht realisierbar zu sein scheint, ist es dann aber zwingend notwendig einen gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohn in Deutschland festzusetzen und einzuführen.
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Portugal verliert seine Fachkräfte an Brasilien und auch an Deutschland
@ 29.08.2012 – 17:55:27
Portugal verliert seine Fachkräfte allerdings nicht nur an Brasilien, sondern auch an Deutschland. Es gibt in Portugal nämlich Büros von Arbeitsvermittlern, die extra Portugiesen für den deutschen Arbeitsmarkt frisch von der Uni abwerben.
Der Hintergrund ist, dass ein junger Portugiese der beispielsweise als Ingenieur frisch von der Uni kommt, viel preiswerter von den Personalkosten her zu haben ist, als ein erfahrener 50 Jahre alter deutscher Ingenieur. Und deshalb sind in Deutschland auch so viele Ingenieur arbeitslos.
In der Propaganda der willfährigen und kontrollierten Massenmedien wird den Bürgern in Deutschland dann das Märchen vom angeblichen "Ingenieur- und Facharbeitermangel" aufgetischt - vergessen Sie das, es gibt keinen Facharbeitermangel in Deutschland, sondern es geht rein um die Einsparung von Personalkosten in den großen exportierenden Unternehmen.
...sehen Sie dazu passend auch:
"Von wegen dringend gesucht - Die Legende vom heiß begehrten Ingenieur"
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Der Niedriglohnsektor - Niedriglöhne und Lohndumping in Deutschland
@ 27.08.2012 – 12:55:25
Gast: Holger Schäfer, Arbeitsmarktexperte vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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SPD arbeitet offenbar an Agenda 2020 und an neuen Reformen ab 2013 wie Rente mit 70
@ 17.08.2012 – 19:05:58
Die SPD scheint sich auf neue Reformen ab 2013 vorzubereiten. Die Erfinder der Agenda 2010 und der, nach dem mittlerweile strafrechtlich Verurteilten Peter Hartz benannten, Hartz-Gesetze planen offenbar eine Agenda 2020 mit neuen verhängnisvollen Reformen, wie eine Rente ab 70, weiteren Sozialeinschnitten und fruchtlosen Arbeitsmarktreformen.
Wir müssen eventuell davon ausgehen, dass die SPD ab der Bundestagswahl 2013 wieder die Regierung stellt, zumindest mitregiert und unserer Land und unsere Gesellschaft noch mehr gegen die Wand fährt. Zudem gehen wir davon aus, dass der Bilderberger Peer Steinbrück eventuell die Kanzlerschaft stellt.
Es ist grotesk bis unglaublich, wenn die Deutschen der SPD noch immer so hohe Zustimmungswerte erteilen, nachdem man konstatieren muss, dass es damals in der rot-grünen Regierung maßgeblich die SPD war, die beispielsweise die Finanzmärkte in Deutschland so dereguliert hat, dass wir heute in der Finanzkrise riesige Probleme deswegen haben.
Ein weiteres Feld ist die miserabele Arbeitsmarktpolitik der SPD, die in Deutscjhland die Leiharbeit etabliert, den Niedriglohnsektor weiter ausgebaut und somit hauptsächlich für die hohe Anzahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse, sowie der niedrigen Löhne und Gehälter verantwortlich ist.
Auch die Etablierung und der Ausbau des Überwachungsstaat in Deutschland geht u.a. auf das Konto von SPD und Grünen.
Wir könnten jetzt aus dem Stehgreif keinen einzigen Punkt benennen, den die rot-grüne Regierung damals richtig gemacht hätte, von der Arbeitsmarktpolitik, Bildungspolitik, Finanzpolitik, Sozialpolitik, über die Familien- und Gesundheitspolitik, bis hin zur Verbraucherschutzpolitik und Wirtschaftspolitik hat die SPD nur Murcks verzapft.
...sehen Sie dazu passend auch:
"Die Sünden der SPD und der Grünen bei der Deregulierung der Finanzmärkte"
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Moderne Lohnsklaven im Billiglohnland Deutschland durch Missbrauch der Tarifautonomie
@ 15.08.2012 – 15:07:13
Selbst reguläre Werkverträge erweisen sich mehr und mehr als Billiglohnmodell, die den Tatbestand der Sittenwidrigkeit erfüllen. Dennoch sehen die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen (CDU), noch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter ihrer Leitung keinen Handlungsbedarf...



























